In Lübben müssen wir noch durch die Schleuse bis zur Berste, wo es dann über Backbord in eine kleine Schleuse (die kleinste auf der gesamten Fahrt) geht, und nach gut einem Kilometer erreichen wir unser Hotel „Stephanshof“.
Am nächsten Abend empfängt man uns in der Jugendherberge am Köthner See.
Insgesamt benötigt man lediglich persönliche Pflegesachen und in Köthen und Zernsdorf noch ein Handtuch. Bettwäsche ist jedes Mal vorhanden. Auf der gesamten Fahrt gibt es natürlich immer wieder schöne Überraschungen. In diesem Jahr hatten wir an drei Tagen auch mal Regenwetter, aber auf der Heimfahrt schien immer die Sonne, und der Wind war nur schwach zu spüren. Natürlich hat der Organisator mal wieder ein Problem. In Zernsdorf hatte die einzige Gaststätte im Ort genau an dem Tag Schließtag, an dem wir sie brauchten. Mit Hilfe unserer Frauen im Team und einem in letzter Minute gerufenen Sportfreund wurde auch diese brennzliche Situation gemeistert.
Unseren Frauen und allen fleißigen Helfern sei nochmals gedankt! Bei „Detti“ in Zernsdorf trat noch unser Grillmeister „ Bonte“ in Aktion und bereitete uns herrliche Grillspezialitäten. Die schon etwas kühle Abendzeit wurde im Innenraum am Kaminfeuer mit wärmenden Getränken verbracht.Natürlich muss man bei der Vorbereitung auch daran denken, daß die Schleuse Hermsdorfer
Mühle und auch in Prieros nur bis zum 30.09. besetzt ist.
Für die Hermsdorfer Mühle muß man durch einen Anruf einen genauen Schleusentermin bestellen, denn ein Umtragen ist dort mit Schwierigkeiten verbunden. Es war eine herrliche Fahrt. Jeder konnte sich im Rudern und Steuern probieren.Aufstehen war jeden Morgen um 8:00 Uhr, damit konnte auch unsere Jugend am Frühstückstisch erscheinen.
Flüssige und feste Nahrung war zu jeder Zeit ausreichend gegeben.
Lediglich das Leinöl und der Quark hatten Nachwirkungen, außer Husten und ein paar Blasen an Händen und Füßen gab es keine weiteren Beschwerden.
Auf der Heimfahrt haben wir kurz vor dem Dolgensee im „Fährhaus“ eine recht ordentliche, preiswerte Gaststätte entdeckt, wo wir zu Mittag speisten.
Reichlich Sauerstoff getankt, waren wir nach 101 km wieder am heimatlichen Steg angekommen.
Nun beginnt bereits die Planung für Jahr 2006. Bei der Verabschiedung wünscht man sich ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr und macht damit auch gleich die Quartiere für das nächste Jahr fest.
Nun wird noch versucht, etwas auf die Ferien Rücksicht zu nehmen, und im Februar werden denn die genauen Termine festgemacht. |