Abrudern am 31.10.2026 – Ein schöner Abschluss der Rudersaison

 

Nach einer gemütlichen Frühstücksrunde versammelten wir uns alle vor dem Vereinshaus – natürlich bestens ausgestattet für den sportlichen Ruder-Ausflug: passende Schuhe, Käppi und gute Laune inklusive!

Unser Vorsitzender Andreas begrüßte die Runde und hieß insbesondere zwei neue Gesichter (Tanja und Di 😉) herzlich willkommen, die zum ersten Mal beim Abrudern dabei waren. Anschließend gab es noch eine kurze Erklärung zum Tagesprogramm. Belinda übernahm die Einteilung der Mannschaften auf die Boote. Und dann hieß es: Leinen los!

Wobei … ganz so reibungslos ging es zunächst doch nicht los. Wahrscheinlich war die Aufregung bei einigen schon etwas größer: Beim Einsetzen des zweiten Bootes passierte eine kleine Panne. Niemand hatte das Bootsseil in der Hand – und schon rutschte das Boot mit ordentlich Schwung mehrere Meter ins Wasser und glitt direkt in Richtung des Bootes am Nachbarsteg. Zum Glück konnte jemand das Boot wieder zurückmanövrieren, und auch der Wind spielte uns dabei in die Karten. Alle nahmen die kleine Aufregung mit Humor und Gelassenheit. „Puh!“, dachte ich erleichtert – das ging ja gerade noch einmal gut!

Schließlich waren wir startklar: Zwei Achter und ein Vierer machten sich auf den Weg. Das Wetter zeigte sich von seiner herbstlichen Seite – frisch, mit vielen Wolken, aber mal wieder ließ sich die Sonne blicken. Unterwegs begegneten wir einigen anderen Booten, jungen Sportlerinnen und Sportlern beim Training sowie Menschen, die am Ufer ihre Boote bereits winterfest machten.

Besonders beeindruckt hat mich ein älterer Herr, der ganz allein in einem Boot mit Rückspiegel unterwegs war. Ruhig und konzentriert ruderte er Schlag für Schlag in Richtung unseres Ziels: dem Verein Schmöckwitz. Eine schöne Erinnerung daran, dass Rudern offenbar in jedem Alter Freude macht!

Je näher wir unserem Ziel kamen, desto lebhafter wurde es am Steg. Von Weitem sah es fast aus wie auf einem gut organisierten Parkplatz – nur eben auf dem Wasser! Mit Megafon und Motorboot wurde die Anlegereihenfolge koordiniert. „Wartet noch einen Moment, der Vierer kommt zuerst … Bitte den Achter ganz links an den Steg!“ So wurde Boot für Boot sicher an Land gebracht. Dort warteten bereits helfende Hände, herzliche Begrüßungen und freundliche Handschläge. Zur Gratulation gab es außerdem den einen oder anderen roten oder grünen Schnaps.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Essen und Getränke gab es reichlich. Ruderinnen und Ruderer, Familien und Freunde kamen zusammen, tauschten Geschichten und Erlebnisse aus und genossen die gesellige Atmosphäre. Im Hintergrund lief fröhliche Musik, und einige hatten sich sogar schon passend zu Halloween in Schale geworfen.

Nach rund zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Heimweg. Beim Ablegen riefen wir noch ein fröhliches „Tschüss! - und guten Appetit!“ zu einem Herrn am Steg, der gerade ein Brötchen in der Hand hielt – und trotzdem seine wichtige Aufgabe nicht aus den Augen verlor: Ausschau nach den nächsten ankommenden Ruderbooten zu halten und sie sicher einzuwinken. Schließlich sollte die Abruder-Feier noch bis in den Abend weitergehen.

Fazit: es war ein rundum gelungener Saisonabschluss mit guter Laune, kleinen Abenteuern am Anfang und vielen netten Begegnungen.

Danke an alle, die diesen schönen Tag organisiert und mitgestaltet haben. Gut gemacht – und bis bald beim Wintersport und spätestens beim Anrudern!

(Liu)